Richtfest: Wohnen am Vonderau Museum

„Lebenswerter Wohnraum in der Innenstadt ist heutzutage gefragter denn je“, betonte der Fuldaer Stadtbaurat Daniel Schreiner beim Richtfest des Neubaus „Wohnen am Vonderau Museum“ mit insgesamt zwölf Eigentumswohnungen. Dabei stellte er besonders die Umsetzung unseres Architekturbüros in den Vordergrund: „Bei diesem Neubau ist es gelungen, moderne Architektur mit Elementen des barocken Gesichts Fuldas zu vereinen.“ Neben unserem Team und beteiligten Bauunternehmen nahmen auch die Bald-Eigentümer an dem Richtfest teil.

 

 

Nachdem die Rohbauarbeiten nahezu abgeschlossen sind, stand dem Richtfest am 14. Juli nichts mehr im Wege. Neben Stadtbaurat Daniel Schreiner sowie beteiligten Handwerkern und Unternehmen erschienen zahlreiche Wohnungskäufer und Anwohner zur Feier. Bauherr Moritz Staubach von der most Projektentwicklung GmbH blickt auf eine reibungslose Bauphase zurück und ist optimistisch, im Frühjahr 2017 die Wohnungen an ihre zukünftigen Eigentümer zu übergeben: „Solch ein Richtfest ist ein besonderer Moment, den ich dafür nutzen möchte, allen Beteiligten – Handwerkern, Planern, Architekten und zukünftigen Eigentümern – zu danken.“ Auf dem Grundstück direkt neben dem Vonderau Museum stand bis zum Baustart im Herbst 2015 ein Ladengeschäft, das im Zuge des Neubaus abgerissen wurde. Mittlerweile steht das Neubauprojekt mit vier Etagen, in denen insgesamt zwölf Wohnungen entstehen. Die Bald-Eigentümer schätzen vor allem die Nähe zum Zentrum, weiß Moritz Staubach: „Neben der modernen, nachhaltigen und energieeffizienten Bauweise wird immer wieder die außerordentlich zentrale Lage der Wohnungen besonders hervorgehoben.“ In der Stadtplanung steckt dahinter die Begrifflichkeit „Nachverdichtung der Innenstadt“. Hiermit hat sich das planende und ausführende Architekturbüro Staubach+Partner intensiv auseinandergesetzt. „In der Regel wollen Menschen heute nicht mehr auf der grünen Wiese bauen, sondern möglichst zentral in der Stadt“, beschreibt Architekt Andreas Staubach das Konzept. „Die Erschließung von Hinterliegergrundstücken, wie es hier neben dem Vonderau Museum der Fall ist, erfordert nicht nur das Einhalten verschiedener Vorgaben des Baugesetzbuches, sondern vor allem ein besonderes Feingefühl in der architektonischen Herangehensweise.“ Im Fall des Neubauprojekts Wohnen am Vonderau Museum stand von Beginn an fest, dass sich das Gebäude in die nähere Umgebung einfügen und damit dem Stil des Museums anpassen muss. „Hierzu zählt zum Beispiel ein Fassade mit cremefarbenen Keramik- oder Natursteinelementen, die wir optisch an das nebenstehende Gebäude angepasst haben“, erläutert Andreas Staubach. „Wir haben einen Weg gefunden, der uns als Architekten kreativen Freiraum lässt, aber dennoch das städtische Gesicht nicht außer Acht lässt.“

Nicht nur optisch, auch im Hinblick auf das Leben in der Stadt wurde ein Konzept entwickelt, das städtisches Wohnen zu besten Bedingungen ermöglicht. „Jede Wohnung verfügt bei Bedarf über einen eigenen Tiefgaragenstellplatz, der über Aufzüge direkt zu den Wohnungen führt“, erklärt Bauherr Moritz Staubach. Ebenfalls in der Konzeption von Bedeutung war die Schaffung von Außenplätzen: „Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse, und trotzdem haben wir einen Innenhof geschaffen, der gemeinsam oder alleine genutzt werden kann.“ Dass dieses Konzept des lebenswerten Wohnraums in der Innenstadt aufgeht, zeigt sich nicht zuletzt in der bisherigen Veräußerung der Eigentumswohnungen. „Aktuell stehen noch zwei Wohnungen zur Verfügung, die im Rohbau auch schon besichtigt werden können“, so Moritz Staubach.

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