Eröffnung der Elbphilharmonie: „Freude“ ohne Gnade

 Über das Eine sind sich nahezu alle einig: Überwältigende Musik hat eine neue Stätte in Deutschland, die Elbphilharmonie! Bei der Eröffnungsfeier am 11. Januar erklang „Freude“ im Saal.Der Bürgermeister Olaf Scholz traf mit diesem Wort in die Herzen der Anwesenden. Was Hördesigner Yasuhisa Toyota geschaffen hat, übertrifft Vieles, auch zum Leidwesen der Akteure

Am 11. und 12. Januar 2017 eröffnete die Elbphilharmonie Hamburg. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, wird das neue Konzerthaus zum Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die den Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen.

Entworfen wurde die Elbphilharmonie von dem renommierten Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron. Auf einem Backsteinsockel – dem ehemaligen Kaispeicher A, der zwischen 1963 und 1966 am Hafen errichtet und dann als Tee-, Tabak- und Kakaolager genutzt wurde – ragt heute ein gläserner Neubau mit einer geschwungenen Dachlandschaft bis zu 110 Meter hoch in den Himmel. Erbaut an der westlichen Spitze der modernen HafenCity, Europas größtem innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt, in direkter Nachbarschaft zum UNESCO-Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus, wirkt die Elbphilharmonie wie ein Symbol für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Sie steht für das Hamburger Selbstverständnis, aus Tradition Neues zu erschaffen, und für die vielen Kontraste, die in der ganzen Stadt aufeinandertreffen und den Charakter Hamburgs ausmachen.

 

Spektakuläre Architektur, musikalische Vielfalt, Offenheit und Zugänglichkeit für alle  wird die Elbphilharmonie zum neuen Begegnungsort, der die Kontraste Hamburgs vereint und den Blick weiten hilft durch jenes Tor zur Welt, als das die Stadt sich schon seit Generationen selbst begreift.

Quelle: www.elbphilharmonie.de